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Auf dem Prüfstand: Opel testet den neuen Corsa auf Herz und Nieren

  • Polarkreis Test Center: Härtetest für Mensch und Maschine bei -30 Grad Celsius
  • Test Center Dudenhofen: Chassis-Entwicklung für beste Fahreigenschaften
  • EMV-Labor Rüsselsheim: Abschirmung für elektromagnetische Verträglichkeit
  • Windkanal der Universität Stuttgart: Aerodynamik- und Geräuschentwicklungs-Tests

Schlieren. Effizienz und Erfahrung, made by Opel. Das gilt auch für die neue, sechste Generation des Opel Corsa. Der Kleinwagen-Bestseller ist mit den neuesten virtuellen Entwicklungsmethoden besonders effizient entstanden. Im Anschluss daran absolvierte er das gewohnt harte Testprogramm auf den bekannten Opel-Prüfstrecken – höchste Qualitätsanforderungen garantiert! Hier haben ihn die Opel-Ingenieure auf Herz und Nieren in der rauen Praxis getestet, um ihn noch weiter zu verfeinern und ihm den letzten Schliff zu geben.

Seit Januar 2019 haben die Opel-Experten für Fahrwerk, Antriebsstrang, Elektronik, Beleuchtung und weitere Entwicklungsfelder den langen und eiskalten polaren Winter in Schwedisch-Lappland für ausführliche Testfahrten auf zugefrorenen Seen und tief verschneiten Landstrassen genutzt. Sie stimmten final das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), die Traktionskontrolle und das Anti-Blockier-System (ABS) auf besonders herausforderndem Untergrund und bei extremen Temperaturen von -30 Grad Celsius ab. Die Opel-Ingenieure gehen bei der Feinkalibrierung bis ins kleinste Detail, sodass der neue Corsa ein hohes Mass an Sicherheit, Komfort sowie Fahrdynamik bietet. Dank des rauen Klimas und der Aussenbedingungen in Nordschweden konnten sie darüber hinaus das intelligente, blendfreie IntelliLux LED® Matrix-Licht weiter optimieren, das mit der neuen Generation erstmals im Corsa Einzug hält.

Die bereits weit entwickelten Vorserienfahrzeuge drehten im Frühjahr parallel dazu ihre Runden im Test Center Dudenhofen. Auf den langen Geraden haben die Experten dem Newcomer seine Autobahnreife antrainiert. Da ist vor allem die richtige Abstimmung von Lenkung und Dämpfung gefragt. „Wir legen höchsten Wert auf die Aufbaukontrolle. Jeder Opel muss beispielsweise lange Bodenwellen bei Autobahngeschwindigkeit straff und präzise wegstecken. Niemals darf sich das Auto dabei schwammig anfühlen. Der neue Corsa überzeugt auch in dieser Disziplin“, erklärt Entwicklungs-Ingenieur Thomas Wanke. Auch bei Spurwechsel- und Bremstests in Autobahntempo mussten sich die Vorserienfahrzeuge beweisen. Zudem werden bei den Hochgeschwindigkeitsfahrten durch die Steilkurve alle Karosseriekomponenten geprüft – kein Teil darf flattern, vibrieren oder lästige Geräusche verursachen.

Im EMV-Labor in Rüsselsheim wurde bei den Vorserienfahrzeugen final die elektromagnetische Verträglichkeit der gesamten Bordelektronik geprüft – wie die Unabhängigkeit von externen Spannungs- und Strahlungsquellen. Erst wenn alle Systeme völlig resistent gegenüber elektromagnetischen Strahlungsquellen von aussen sind, erhält das Opel-Modell grünes Licht. Auch hier lautete das Urteil für den neuen Corsa: Prüfung bestanden.

Und last, but not least wurde der Corsa – wie viele Opel-Modelle vor ihm – im Windkanal der Universität Stuttgart genauestens auf seine Windschlüpfigkeit und Aerodynamik geprüft. Sowohl der Luftwiderstand als auch die Geräuschentwicklung wird hier beobachtet und der neue Corsa wurde auch in dieser Hinsicht auf das beste Ergebnis getrimmt.

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