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Zukunft lebt von Tradition: GT X Experimental mit Opel Kompass und Opel Vizor

  • Wegweiser: Vom 70er-Jahre Manta hin zum Opel GT X Experimental
  • Cool statt kühl: Puristische Front kennzeichnet künftige Opel-Modelle
  • Innovation im Visier: Opel Vizor passt zu elektrifizierten und autonomen Modellen
  • Zukunft des Opel-Designs: Einheit von klarer, mutiger Gestaltung und wegweisenden Technologien

Schlieren. Der Opel GT X Experimental ist mehr als ein weiteres Konzeptfahrzeug: Das mutige, gerade einmal 4,06 Meter lange vollelektrische SUV mit fünf Türen, Coupé-Anmutung und voller innovativer Ideen gibt einen Ausblick darauf, was die Modelle des Rüsselsheimer Automobilherstellers im Verlauf der 2020er Jahre auszeichnen wird und wie sie aussehen werden. Zwei Kernmerkmale der neuen Designphilosophie sind der sogenannte Opel Kompass und der Opel Vizor. Beide Elemente haben Wurzeln bei früheren Opel-Modellen mit Kult-Status – wie etwa dem Manta der ersten Generation. Der neue Opel Vizor spielt über die Hauptrolle als Markengesicht hinaus auch die des Türöffners hin zur Elektro- und autonomen Mobilität. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die kommenden Opel-Modelle fit für die Zukunft sind, denn im Schutze des Vizors findet sich der perfekte Platz für die Sensoren und Kameras moderner Fahrzeuge. Dazu zeigt der GT X Experimental ein absolut klares, reines Design, das auf alle überflüssigen Elemente verzichtet. Auf diese Weise setzt er ein mutiges Statement für den nächsten Schritt in die Zukunft von Opel und stellt zugleich eine Reminiszenz an die 120-jährige Tradition des Herstellers im Automobilbau dar.

„Der Opel GT X ist Ausdruck unserer zentralen Markenwerte – deutsch, nahbar, begeisternd. Er ist eine Studie, mit der sich die Menschen identifizieren können. Er verbindet eine klare und mutige Designgestaltung mit fortschrittlichen Technologien, die das Leben leichter machen. Dieses Fahrzeug steht für die spannende Zukunft der Marke“, sagt Vice President Design Mark Adams.

Seit jeher hat Opel den Anspruch, moderne Technologien einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig brachte die Marke mit dem Blitz immer wieder Modelle hervor, die aus der automobilen Masse herausragten – bestes Beispiel dafür ist der Manta A, der 1970 auf den Markt kam. Perfekte Proportionen, klare Linien, die tiefe Taille, die langgestreckte Haube und das kräftige Heck sorgten für den sportlichen Auftritt des Manta. Der vorgereckte schwarze Grill mit Doppelscheinwerfern und Chromfassung prägte das ebenso schlichte wie typische Frontdesign – ein Quell der Inspiration für die Opel-Designer von heute. Tatsächlich trug der Manta viele Merkmale zur Schau, die heute unter dem Namen Opel Kompass zusammengefasst werden. So leitet die Bügelfalte in der Motorhaube die vertikale Achse ein, während die Doppelscheinwerfer die horizontale Achse bilden. Und der Opel-Blitz sitzt prominent am Kreuzungspunkt der beiden Achsen.

Diese klassische Anordnung hat bei Opel Tradition. Die aktuelle Markenstudie GT X Experimental zeigt die weiterentwickelte Form: Auch hier bündelt der Opel Kompass die Designelemente in zwei dominante Achsen, die sich am zentralen Blitz treffen. Das legendäre Markenemblem bildet so mehr denn je den optischen Mittelpunkt. Die vertikale Achse wird durch die nun noch schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Beim GT X Experimental symbolisiert die charakteristische flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch in allen künftigen Opel-Modellen beibehalten wird, die horizontale Achse. Das Thema spiegelt sich ebenso in der Rückansicht wider und zeigt den Opel Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stossfänger zieht.

Opel Vizor: Cooler Look statt Kühlungsfunktion

Mit der Manta-Front als Vorbild und mit dem Ziel, ein möglichst puristisches Design zu schaffen, formten die Designer ein neues Opel-Gesicht, das den Pioniergeist des Unternehmens ausdrückt. Dabei umrahmt der Opel Vizor in Form eines flächig schwarzen Moduls die Scheinwerfer und das Markenemblem. Während aber der betont schlichte Manta-Grill vor allem dazu diente, die 1,6- und 1,9-Liter-Benziner mit Kühlluft zu versorgen, wird der Opel Vizor zunehmend andere Funktionen und Anforderungen erfüllen, die sich im Zuge künftiger Mobilitäts-Technologien ergeben.

Der GT X Experimental ist ein vollelektrisches Fahrzeug, die Leistung liefert eine 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie – induktives Laden inklusive. In dieser Konstellation ist die Kühlluftzufuhr via Grill nicht mehr gefragt. Stattdessen repräsentiert der Opel Vizor ein Komplettmodul mit integrierten Markenzeichen und Hightech-Komponenten. Dazu gehören die Kameras und Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen benötigt werden, die jüngste LED-Matrix-Scheinwerfer-Technologie, das flügelförmige Tagfahrlicht und der LED-Blitz, der den Betriebszustand des Fahrzeugs in verschiedenen Farben anzeigt – alles unter getöntem Plexiglas. Das neue, unverwechselbare Designelement Opel Vizor wird alle Modelle des Unternehmens im Laufe der 2020er Jahre kennzeichnen.

Klar, mutig, minimalistisch: Moderne Interpretation der Opel-Designphilosophie

Der GT X Experimental präsentiert innovative Technologien klar und minimalistisch verpackt. Vice President Design Mark Adams und sein Team haben eine Philosophie für das charakteristische, deutsche Opel-Design entwickelt, die Klarheit mit mutiger Ausdrucksstärke kombiniert. Beim GT X Experimental wurde jede gewohnte Funktion, jeder Baustein hinterfragt. Immer mit dem Ziel, ein klares Design zu schaffen, das auf alle unnötigen Elemente verzichtet. Dies versteht das Design-Team unter „visueller Entschlackung“.

Der Opel GT X Experimental zeigt mutige Proportionen kombiniert mit schön strukturierten, fliessenden Oberflächen. Seine charakteristische Silhouette wird von einer kraftvollen Grafik bestimmt, welche den unteren und den oberen Fahrzeugbereich voneinander trennt. Der untere Teil erscheint in hellem Grau, während der obere Bereich samt Motorhaube, Scheiben und Dach in einem sehr dunklen Nachtblau gehalten ist. Auf ein reines Schwarz wurde bei der Gestaltung verzichtet – es findet sich weder am Lenkrad, an den Rädern und noch nicht einmal an den Bedienelementen der Mittelkonsole.

Zwischen den oberen und den unteren Karosserieflächen fliesst eine strahlend gelbe Signaturlinie von vorne nach hinten, die dem Fahrzeug Struktur und Dynamik verleiht. Das Farbschema stellt eine Reminiszenz an die traditionelle Opel Farbgebung grau/schwarz/gelb dar – in einem frischen und modernen Look. Dank der gegenläufig im 90-Grad-Winkel öffnenden Türen heisst der GT X Experimental seine Passagiere mit einem freien, ungehinderten Zutritt Willkommen. Die sich nach hinten erstreckende Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion reicht bis zu den Rücksitzen und unterstreicht die Helligkeit und Geräumigkeit des SUVs.

Die Opel-Designer haben auch die traditionellen so genannten „Schnittlinien“ in der Karosserie – die aufgrund unterschiedlicher Öffnungen wie Türen und Motorhaube nötig sind – auf das absolute Minimum reduziert. Die obere Kante der Türen wird von der gelben Signaturlinie verborgen; die der Fondtüren trifft mit der Kofferraumöffnung zusammen. Darüber hinaus haben die Designer auch auf konventionelle Elemente wie Türgriffe und Aussenspiegel bewusst verzichtet. Die Karosserie legt sich stattdessen wie eine glatte Leinwand um überraschende Details wie die kleinen Kameras, die aus der gelben Grafiklinie an den Seiten der Motorhaube hervortreten und traditionelle Aussenspiegel ersetzen.

Ausgleichend zu dieser klaren, minimalistischen Gestaltung beleben sparsam integrierte grafische Details das Erscheinungsbild des GT X Experimental. Am Schweller der Fahrerseite finden sich unterhalb der Fondtür eingravierte beschnittene Dreiecke. Eines davon beherbergt einen kleinen, sechseckigen LED-Bildschirm, der den elektrischen Ladestatus der Batterie angibt. Die 17-Zoll-Räder muten dank ihrer robusten Gummiummantelung, die über den Felgenrand hinausgeht und die dunkelblauen Reifen so optisch vergrössert, viel voluminöser an. Die gelben Design-Linien an den Reifen greifen wiederum die Signatur der Karosserie auf. Sie umrahmen den elektronischen Opel-Blitz, der für den Betrachter bei Reifenrotation waagerecht im Lot bleibt. Um den SUV-Charakter des Fahrzeugs zu betonen, verläuft im unteren Bereich eine Schutzverkleidung um das Auto, die dem GT X Experimental einen robusten Stand und einen rauen Look verleiht.

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